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Kloster-Bibliotheken – Bewahrer der Bücher

Bibliothek Admont
Bibliothek des Benediktinerstifts Admont

Bücher gab es bereits lange bevor es den Buchdruck gab. In den Klöstern wurde das Wissen der jeweiligen Zeit von den Mönchen auf Pergament niedergelegt, meistens noch wunderbar verziert. Unschätzbare Kunstwerke haben in Klosterbibliotheken die Zeiten überdauert und zeigen den Besuchern einmal mehr den Wert eines Buchs.

Wer einmal in einer solchen Bibliothek war, den Geruch der alten Bücher und Schriften in der Nase hatte, die wundervollen Verzierungen sah, ehrfurchtsvoll die Titel auf den Buchrücken las, wird begreifen, warum es kein E-Book dieser Welt mit einem Buch aufnehmen kann.

Die Bibliothek des Benediktinerstifts Admont in der Nähe von Graz zählt zu den schönsten dieser Bibliotheken. Sie wird als das „achte Weltwunder“ bezeichnet. Sie ist nicht nur mit einer Länge von 70 Meter, einer Breite von 14 Meter und einer Höhe von rund 12 Meter die größte Klosterbibliothek der Welt, sondern auch eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler und ein unvorstellbarer Wissensspeicher über Jahrhunderte hinweg.

200.000 Bände umfasst der gesamte Bücherbestand. Den kostbarsten Schatz stellen die 1.400 Handschriften ab dem 8. Jahrhundert und 530 Frühdrucke bis zum Jahr 1500.



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