Der Startup Code

Das soeben erschienene Buch „Der Startup Code“ von Johannes Ellenberg, Unternehmer, Redner und Start-up-Experte, richtet sich in erster Linie an den Mittelstand. Darauf weist auch der Untertitel „Was der Mittelstand von Startups lernen kann und muss“ hin. Es soll Hilfestellung auf dem Weg der digitalen Transformation geben, möchte zum Handeln inspirieren, zur Veränderung ermuntern. Die Start-ups und ihre ganz spezielle Kultur können nach Meinung des Autors dafür zahlreiche Impulse geben.

Der Autor erklärt, was Start-ups anders machen als etablierte Firmen, warum sie für unsichere Zeiten besser gerüstet sind. Und natürlich werden auch die wichtigsten Methoden der Start-ups vorgestellt. Ellenberg macht Vorschläge für neue Organisationsformen und für die Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups. Beispiele und Kurzinterviews bringen die Praxis ins Spiel. Der Autor arbeitet heraus, weshalb es sich für den Mittelstand lohnt, sich an den Start-ups zu orientieren. Es bringt sie nicht nur auf dem Weg in die digitale Transformation weiter und verbessert ihre Zukunftsfähigkeit, sondern erhöht auch ihre Attraktivität als Arbeitgeber. Man merkt, dass der Autor viel Erfahrung als Coach und Begleiter von Unternehmen bei ihrer Transformation in die digitale Welt hat. Und man merkt, dass er über Dinge schreibt, die er nicht nur aus Erfahrung kennt, sondern von denen er überzeugt ist. Vanessa Weber, Geschäftsführerin Werkzeug Weber, Aschaffenburg, schreibt in ihrem Vorwort: „Man merkt, dass der Autor in der Start-up-Szene und im Mittelstand zuhause ist und weiß, was dem Mittelstand aktuell unter den Nägeln brennt.“

Johannes Ellenberg
Johannes Ellenberg

Zuerst geben

Im letzten Kapitel stellt der Autor den „Startup Code“ mit seinen sieben Punkten vor. Der Code beschreibt die wichtigsten Prinzipien, um Veränderungen in etablierten Organisationen anzustoßen und gleichzeitig Unternehmertum im Unternehmen zu verankern. Ellenberg persönlich ist, wie er sagt, das Prinzip „zuerst geben“ am Wichtigsten. Er ist überzeugt davon, dass man das Vertrauen, das man jemandem schenkt, zurückbekommt. Er schreibt: „Ich habe keine Angst, etwas zu geben, ohne etwas zurückzubekommen, vielleicht erst später, aber es kommt immer etwas zurück. Und wenn ich doch einmal an jemanden gerate, der sich meines Vertrauens nicht würdig erweist oder es missbraucht, bin ich um eine Erfahrung reicher.“ Ohne Vertrauen, so Ellenberg, könnten keine Netzwerke entstehen und überleben, und ohne Netzwerke gehe es nun einmal nicht in der digitalen Welt. Netzwerke seien eines der hervorstechendsten Merkmale dieser neuen Welt.

Dass er tatsächlich selbst bereit ist zu geben, beweist Ellenberg damit, dass zehn Prozent des Verkaufserlöses aus diesem Buch an die Stiftung Stay für nachhaltige Entwicklungshilfe gehen, deren Arbeit am Ende des Buches vorgestellt wird.

Die Grafiken des Designers und Illustrators Jay (Jedrzej) Golecki aus Esslingen übersetzen die wichtigsten Aussagen des Buches in Bilder, die im Kopf bleiben.

Der Startup Code. Was der Mittelstand von Startups lernen kann und muss,
Status-Verlag, ISBN 978-3-942924-27-6, EUR 27,65, Website zum Buch: startup-code.de

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