Digitaler Wandel in Familienunternehmen

Der Digitalisierung könne sich kein Unternehmen entziehen, so die Autoren der jüngsten Neuerscheinung zum Thema Digitalisierung, Prof. Dr. Arnold Weissman und Stephan Wegerer. Viele erfolgreiche Familienunternehmen seien von digital denkenden und handelnden Start-ups bedroht, die mit ihren Geschäftsmodellen den heutigen Marktführern Umsatz abnehmen und deren weiteres Wachstum verhindern würden. Diese Wachstumslücke gelte es dringend zu schließen.

Der Startup Code

Das soeben erschienene Buch „Der Startup Code“ von Johannes Ellenberg, Unternehmer, Redner und Start-up-Experte, richtet sich in erster Linie an den Mittelstand. Darauf weist auch der Untertitel „Was der Mittelstand von Startups lernen kann und muss“ hin. Es soll Hilfestellung auf dem Weg der digitalen Transformation geben, möchte zum Handeln inspirieren, zur Veränderung ermuntern. Die Start-ups und ihre ganz spezielle Kultur können nach Meinung des Autors dafür zahlreiche Impulse geben.

Lars Vollmer, Unternehmer und Begründer vonintrinsify.me, dem größten offenen Thinktank für die neue Arbeitswelt und moderne Führung, hat ein schmales Büchlein mit dem Titel „Wie sich Menschen organisieren, wenn ihnen keiner sagt, was sie tun sollen“, veröffentlicht. Es ist schnell zu lesen, doch der Inhalt hat es in sich, besonders das Zusatzkapitel, das man sich auf der Website www.larsvollmer.de zum Download bestellen kann. In diesem Zusatz wendet der Autor seine Gedanken aus dem Buch auf die Gesellschaft/die Menschheit als Ganzes an. Der gefragte Redner fordert nichts weniger als die Abschaffung von Management und sonstigen Führungspersonen inklusive einer (über)regulierenden Politiker- und Beamtenkaste.

Zurück an die Arbeit!

Lars Vollmers neues Buch „Zurück an die Arbeit!“ provoziert und ist herrlich lebensecht. Wenn er Meetings, Jahresgespräche und Budgetverhandlungen schildert, bleibt kein Auge tränenfrei. Doch es geht dem Autor um ein ernstes Thema: Mitarbeiter und ihre Chefs verbringen zu viel Zeit mit Tätigkeiten, die weder wertschöpfend sind noch dem Kunden dienen, die wie Arbeit aussehen, aber eigentlich nur Businesstheater sind. Gekonnt führt er den Leser durch das Businesstheater und über die Hinterbühne. Am Ende des Buchs steht die Erkenntnis, dass die alten Managementmethoden nicht mehr taugen und dass jedes Unternehmen für sich die richtige Organisationsform für die Zukunft finden muss – ausgerichtet am Kunden.

Faszinierend schmerzfrei

Faszien sind seit einiger Zeit in aller Munde. Es gibt Bücher mit Fasziengymnastik zuhauf. Jetzt hat der Erlanger FDM-Spezialist Georg Grasser ein Buch mit dem Titel „Faszinierend schmerzfrei“ veröffentlicht. Ihm geht es nicht um Gymnastik, sondern er möchte den Lesern dabei helfen, ihre Rückenschmerzen schnell und unkompliziert los zu werden – mit FDM.

Silicon Valley

Aus dem „Silizium-Tal“ kommen die wichtigsten Geschäftsmodelle der Gegenwart. Die Rede ist von Google, Facebook, Apple, Twitter und Co., Geschäftsmodelle die die Welt aus den Angeln gehoben haben und die Digitalisierung vorantreiben. Europa und auch Deutschland liegen weit zurück. Doch woran liegt das? Der Journalist und Wirtschaftswissenschaftler Christoph Keese wollte es genau wissen und hat mit seiner Familie 2013 ein halbes Jahr lang im Silicon Valley gelebt und mit Startup-Gründern, Erfindern, Wagniskapitalgebern und Professoren aus Stanford und Berkeley gesprochen. Seine wichtigste Erkenntnis: Im Silicon Valley herrscht eine einzigartige Kultur, die wir nicht kopieren können. Diese Kultur und ihre Folgen beschreibt er in seinem Buch.

Empfehlungsmarketing

Für Unternehmer, Marketing- und Vertriebsleute

Wem vertrauen wir, wenn wir etwas kaufen möchten und die Auswahl zwischen vielen ähnlichen Produkten haben? In welches Geschäft gehen wir? Welches Hotel buchen wir? Welchen Handwerker nehmen wir? Trauen wir der Werbung? Nein! Wir fragen Freunde, die mit diesem Produkt Erfahrung haben oder wir gehen ins Internet und lesen Bewertungen. Wir gehen in das Geschäft oder in das Hotel, das uns Freunde empfehlen. Wir nehmen den Handwerker, mit dem Freunde oder Nachbarn zufrieden waren.

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